Dr. Udo Michalsky

Dr. Udo Michalsky

Rechtsanwalt | Partner | Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht | Fachanwalt für Steuerrecht | Fachanwalt für Insolvenzrecht

Rechtsanwalt Dr. Udo Michalsky ist schwerpunktmäßig in der gesellschaftsrechtlichen, wirtschaftsrechtlichen und insolvenzrechtlichen Beratung und im Bereich der Unternehmenstransaktionen (M & A) tätig. Als Partner leitet er ein schlagkräftiges M & A-Team. Zudem begleitet er Mandanten im Steuerstrafrecht bei der Fertigung von strafbefreienden Selbstanzeigen. Seit 1999 wird er als Insolvenzverwalter in Unternehmensinsolvenzen bestellt.

Nach Studium und Referendariat in Saarbrücken und Tätigkeit am Lehrstuhl Prof. Dr. Hönn an der Universität des Saarlandes ist er seit 1994 als Rechtsanwalt zugelassen. Er ist langjähriger Dozent an der ASW Berufsakademie Saarland im Bereich Handels- und Gesellschaftsrecht.

Er ist Mitglied des Präsidiums des Vorstandes der Rechtsanwaltskammer des Saarlandes und stellvertretender Vorsitzender des Versorgungswerkes der Rechtsanwälte des Saarlandes. Zudem leitet er als 1. Vorsitzender den Saarländischen Verein für Insolvenz und Sanierungswesen, einem Zusammenschluss der im Saarland als Insolvenzverwalter tätigen Rechtsanwälte.

Wissenschaftliche Veröffentlichungen

  • Vergleichender Überblick über das Recht der Kapitalgesellschaften in Frankreich, DStR 1991, 1563 ff
  • Vergleichender Überblick über das Recht der Kapitalgesellschaften in Großbritannien, DStR 1991, 1660 ff
  • Varga/Michalsky Vergleichender Überblick über das Recht der GmbH in Ungarn, IStR 1995, 192 ff
  • Die Marke in der Wettbewerbsordnung, 1996
  • Anmerkung zu Saarl. OLG, Urt. v. 26.09.2000 – 7 U 83/00, in BauR 2001, 267 ff
  • Die Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung, Saarl. AnwBl 2014, 10 ff
  • Strafrechtliche Rückgewinnungshilfe und Insolvenzrecht, Anm. zu OLG Karlsruhe, Beschl. v. 27.11.2013 – 3 Ws 327/13, JM 2014, 389 ff
  • Die Neuregelung der strafbefreienden Selbstanzeige: ein Überblick, JM 2015, 211 ff
  • Zur Rechtsnatur des qualifizierten Rangrücktritts und die Rechtsfolgen hieraus, Anm. zu BGH Urt. v. 05.03.2015 – IX ZR 133/14, JM 2015, 409 ff
  • Ist das Einwurf-Einschreiben ein eingeschriebener Brief?, JM 2017, 237 ff
  • Unterschiedliche Anforderungen von BGH und BFH an den Rangrücktritt, JM 2017, 320 ff

Referenzmandate (Extrakt)

  • Inexio KG a.A. | Beratung im Rahmen der Beteiligung eines Investors (250 Mio € Transaktionswert) Umstrukturierung einer internationalen Holding im Bereich der Stahlindustrie und Schutzplanken im Straßenbau, einschließlich Begleitung der Deinvestition in Australien und USA
  • Beratung im Rahmen eines Management Buy Out eines Textilveredlers im Bereich des Automotive
  • Veräußerung eines Arzneimittelhändlers an eine UnternehmensgruppSeehotel Weingärtner | Insolvenzverwaltung
  • Autohäuser Jenal (Opel u. VW) | Insolvenzverwaltung
  • Thös Dachdeckerei | Insolvenzverwaltung
  • Merkur Druck | Insolvenzverwaltung

Fachbeiträge von Dr. Udo Michalsky

  • 10.10.2018

    Gute Nachrichten für Ebay-Verkäufer: EuGH stärkt Privatverkäufern den Rücken

    Der regelmäßige Verkauf von Waren im Internet über Plattformen wie bspw. www.ebay.de wurde in der Vergangenheit für so manchen Privatverkäufer zur Abmahnfalle. So waren die Grenzen, ab denen man als gewerblicher Verkäufer galt, mitunter fließend. Gewerbliche Anbieter im Internet haben tiefgreifende verbraucherschutzrechtliche Pflichten (bspw. Widerrufsbelehrung, umfassende Kontaktdaten etc.) zu beachten, deren Verletzung mittels wettbewerbsrechtlicher Abmahnung kostenpflichtig abgemahnt werden kann. In seinem Urteil vom 04.10.2018 (Az. C-105/17) zeigte der EuGH nunmehr auf, wie die Abgrenzung des Privatverkäufers vom gewerblichen Anbieter zu erfolgen hat. weiterlesen

  • 05.09.2018

    Bahn frei für offene W-LAN Netze? – Dead Island

    Im Zuge der Digitalisierung wurde gerade in den letzten Jahren das Verlangen nach frei zugänglichen W-LAN Netzwerken stetig größer. Der Umsetzung dieses Begehrs wurden in anderen EU-Mitgliedsstaaten keine nennenswerten Steine in den Weg gelegt; in Deutschland jedoch wurde dies durch die sog. Störerhaftung weitestgehend unmöglich gemacht. So war der Betrieb eines öffentlichen W-LAN Netzwerkes nur dann rechtlich zulässig, wenn der Zugang mindestens mit einem Passwort gesichert war, da der Betreiber ansonsten im Falle einer Verletzungshandlung im Internet auf Unterlassung haftete. Der Störerhaftung trat der Gesetzgeber mit einer Änderung des Telemediengesetzes (TMG) am 28.09.2017 entgegen. Auf Grundlage dieser Gesetzesänderung urteilte nun erstmals der Bundesgerichtshof (BGH) in einer Filesharing-Sache (Az. I ZR 64/17). weiterlesen

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