Prof. Dr. Guido Britz

Prof. Dr. Guido Britz

Rechtsanwalt | Partner | Strafrecht | Strafprozessrecht

Professor Dr. Guido Britz gehört zu den angesehensten und renommiertesten Strafverteidigern im Südwesten. Er betreut Mandate im gesamten Bereich des Strafrechts und Strafprozessrechts und ist Ihr kompetenter Ansprechpartner im Wirtschaftsrecht, Steuerrecht und Unternehmensstrafrecht.

Wissenschaft

Ferner ist Professor Dr. Britz Direktor des WIE (Institut für Wirtschaftsstrafrecht, Internationales und Europäisches Strafrecht) an der Universität des Saarlandes. Im Zentrum seiner Lehrtätigkeit steht das Internationale und Europäische Strafrecht. Hierzu kommen das Wirtschafts- und Steuerstrafrecht sowie das Straf- und Strafprozessrecht.

Daneben bietet er regelmäßig Seminare zu den genannten Rechtsgebieten an.

Veröffentlichungen

Professor Dr. Britz gehört als Experte zu den Mitherausgebern der juristischen Fachzeitschrift jM.

Regelmäßig publiziert er zudem in einschlägigen Fachzeitschriften.

Zudem ist er Mitautor in dem renommierten Münchener Anwaltshandbuch "Verteidigung in Wirtschafts- und Steuerstrafsachen" sowie in Radtke/Hohmann "StPO - Kommentar zur Strafprozessordnung"

weitere Qualifikationen

  • Vorsitzender Richter am Anwaltsgericht im Bezirk der Rechtsanwaltskammer des Saarlandes
  • Mitglied des Landesprüfungsamtes für Juristen im Ministerium der Justiz
  • Vorsitzender Fachanwaltskurses „Strafrecht“ der Rechtsanwaltskammer des Saarlandes
  • Mitglied des Aufsichtsrates des TÜV Saarland e.V.
  • Mitglied der Strafrechtslehrervereinigung Deutschland/Österreich/Schweiz/Luxemburg
  • Vorstand des Medizinisch-Juristischen Arbeitskreises Saar e.V.

Fachbeiträge von Prof. Dr. Guido Britz

  • 30.01.2023

    Kopflos (?)

    Als ihn die zuständige Strafkammer zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten ohne Bewährung verurteilte, mag der Angeklagte überrascht gewesen sein. Was war geschehen? (vgl. hierzu FAZ v. 21.01.2023 „Kopf vor Gericht abgelegt“): Der Angeklagte hatte im Sommer 2022 vor einem Gerichtsgebäude in Bonn (nur) einen menschlichen Kopf abgelegt. Es war der Kopf eines an Tuberkulose verstorbenen Freundes. Diesen hatte er mit einem Messer vom Leichnam abgetrennt, in eine Umhängetasche gelegt und schließlich im Eingangsbereich des in der Nähe gelegenen Gerichts deponiert. Zeugen zufolge hatte der Angeklagte sodann auf der gegenüberliegenden Straßenseite mit der nunmehr leeren Tasche Platz genommen und den Kopf angestarrt. Vor Gericht schwieg der Angeklagte zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen. weiterlesen

  • 04.01.2023

    Blindflug im Schlafwagen. Oder: Wann fährt man Auto?

    Juristen quälen sich und vor allem andere gerne mit sog. Fällen ex cathedra. Es handelt sich um ebenso artifizielle wie sadistische Konstrukte, deren Existenzgrund alleine und ausschließlich darin liegt, das rechtliche Können von Student*innen zu erproben. Lustvolle Intention ist das Finden und Verschieben, aber auch das gelegentliche Überschreiten juristischer Schmerzgrenzen. Freilich verhält es sich mitunter so, dass in der Realität die größeren Herausforderungen entstehen. Beispiel hierfür ist ein Fall, über welchen unter anderem die FAZ vom 30.12.2022 unter der Überschrift „Kontrolle verschlafen“ berichtete. weiterlesen