Fachbeiträge Strafrecht

  • 29.12.2019, Nicole Wartenphul

    Geld im Geldautomaten aufgefunden – unerwartetes Weihnachtsgeschenk?

    Wenn dies auch seltene Fälle betrifft, so hat der ein oder andere es schon einmal erlebt: Man kommt an den Geldautomaten und möchte Geld abheben und bemerkt, dass im Ausgabefach noch Geldscheine vorhanden sind, die die letzte Person am Geldautomaten vergessen hatte, z.B. weil sie abgelenkt wurde. Mit Blick auf die teuren Weihnachtsgeschenke, die anstehende Silvesterfeier und die Flut der regelmäßig am Anfang des Jahres eingehenden Rechnungen könnte die Idee aufkommen, das Geld einfach einzustecken. Doch: Welche Folgen hätte ein solches „unerwartetes Weihnachtsgeschenk“? weiterlesen

  • 29.01.2018, Prof. Dr. Guido Britz

    Fake News und Strafrecht

    Zum „Unwort des Jahres 2017“ wurde der Ausdruck „Alternative Fakten“ gewählt. Die zuständige Jury aus Sprachwissenschaftlern begründete dies unter anderem damit, dass man prophylaktisch wirken wolle. Es habe sich nämlich auch in Deutschland die Praxis verbreitet, mit nicht belegbaren oder unzutreffenden (Tatsachen-) Aussagen zu argumentieren und zu diskutieren. weiterlesen

  • 28.04.2017, Ingo Witte

    Amtsgericht St. Ingbert erklärt Geschwindigkeitsmessungen mit Leivtec  XV3 für nicht verwertbar

    Das Amtsgericht St. Ingbert hat in 2 Verfahren Autofahrer freigesprochen, denen Geschwindigkeitsübertretungen innerorts von jeweils 37 km/h und 33 km/h vorgeworfen wurden. Die Urteile wurden von der Kanzlei Abel und Kollegen in St. Ingbert erstritten. Die Folgen könnten weitreichend sein, weil es sich bei dem Meßgerät Leivtec XV3 um ein häufig verwendetes mobiles Meßgerät handelt. In beiden Fällen wäre aufgrund der Höhe der Geschwindigkeitsübertretungen ein Fahrverbot zu verhängen gewesen. weiterlesen

  • 06.02.2017, Prof. Dr. Guido Britz

    Zur Strafbarkeit von Autorennen

    Auf YouTube war er mit spektakulären Biker-Videos präsent. Vor kurzem wurde Alperen T. – genannt „Alpi“ – vom Landgericht Bremen wegen fahrlässiger Tötung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt. Bei einer seiner Motorradfahrten mit überhöhter Geschwindigkeit hatte er einen Mann überfahren, der die Straße überqueren wollte. Neben solchen „Raser-Fällen“ beschäftigen die Justiz in den letzten Jahren aber auch Fälle, in denen auf öffentlichen Straßen illegale Autorennen veranstaltet werden; zum Teil mit gravierenden Folgen. weiterlesen

  • 05.01.2017, Prof. Dr. Guido Britz

    Prof. Dr. Guido Britz zum Terrorverdacht gegen Hassan A.

    Im Aktuellen Bericht des Saarländischen Rundfunks vom 03.01.2017 äußert sich unser Kollege, Rechtsanwalt Prof. Dr. Guido Britz, zur Strafbarkeit des festgenommenen Terrorverdächtigen Hassan A, dem vorgeworfen wird, Terroranschläge in Deutschland geplant zu haben. weiterlesen

  • 02.01.2017, Prof. Dr. Guido Britz

    Strafverfahren, Medien und Unschuldsvermutung

    Im Jahre 1784 wurde in England der „Gang nach Tyburn“ – oder auch die „Prozession nach Tyburn“ genannt – abgeschafft. Damit war das Ende der bis dahin geradezu zelebrierten öffentlichen Hinrichtung besiegelt. Denn sie war zu einem Rummel verkommen, bei welchem der Karren mit dem gefesselten Delinquenten durch die von Schaulustigen gesäumten Straßen gefahren wurde. weiterlesen

  • 12.01.2015, Franz J. Gehring

    Aufhebung Fahrverbot nach Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Maßnahme

    Aktuell hat das Amtsgericht Landstuhl entschieden, dass ein Fahrverbot  etwa wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung, aufgehoben werden kann, wenn der Betroffene eine verkehrspsychologische Schulung (hier: Prävention Mobil  Puls des TÜV Süd) absolviert. Allerdings wird dann die Geldbuße erhöht. Grundsätzlich trifft diese Vergünstigung nur einen Ersttäter. Wenn bereits Voreintragungen im Fahreignungsregister in Flensburg enthalten sind, kommt man nicht zu dieser Vergünstigung. weiterlesen

  • 13.10.2014, Prof. Dr. Guido Britz

    Vortrag für Unternehmer am 13.10.2014 im Sudhaus

    Das St. Ingberter Jungunternehmernetzwerk JUNI veranstaltet am Donnerstag, 13. November 2014 um 19:30 Uhr im Sudhaus Genussloft (St. Ingbert) in Kooperation mit der Kanzlei Abel und Kollegen sowie dem Institut für Wirtschaftsstrafrecht sowie Internationales und Europäisches Strafrecht (WIE) der Universität des Saarlandes einen informativen Vortrag mit dem Thema "Die Strafbarkeitsrisiken des Unternehmers – immer mit einem Bein im Knast ?" mit praxiserprobten Referenten. Alle Unternehmer, Entscheidungsträger und sonstige interessierte sind hierzu herzlich eingeladen. Der Eintritt ist kostenlos. weiterlesen

  • 14.09.2014, Prof. Dr. Guido Britz

    Erfolgreiche Tagung "Die Neuregelung der Selbstanzeige"

    Der Gesetzgeber plant,  zum 01.01.2015 die gesetzlichen Regelungen zur strafbefreienden Selbstanzeige zu verschärfen. Unsere Kanzlei nahm dies zum Anlass, zusammen mit dem Institut für Wirtschaftsstrafrecht, Internationales und Europäisches Strafrecht eine Vortragsveranstaltung in St. Ingbert mit hochkarätigen Referenten zu organisieren. Die Tagung am 12.09.2014 fand großen Zuspruch. weiterlesen

  • 02.09.2014, Prof. Dr. Guido Britz

    Prof. Dr. Guido Britz zu den Ermittlungen gegen saarländische Amtsträger

    Prof. Dr. Guido Britz nahm im Aktuellen Bericht (SR) Stellung zu den Ermittlungen gegen saarländische Amtsträger. Er sparte dabei nicht an Kritik an der Staatsanwaltschaft Saarbrücken, die nach seiner Einschätzung vorschnell Verfahren in die Wege geleitet habe. weiterlesen

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